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Taufe

Die Taufe – das Tor ins Leben

Quelle: Pixabay

Die Taufe ist die schönste Art, Willkommen zu sagen. Sie verbindet Täufling, Familie und Freunde und die Gemeinde mit Gott, der dem Kind Segen und Liebe zuspricht. Und dies gilt bedingungslos und ein Leben lang.

Sie möchten Ihr Kind taufen lassen? Hier auf dieser Seite erfahren Sie mehr.

Sie haben Terminanfragen? Dann wenden Sie sich an eines der ev. Pfarrämter, die Sie individuell beraten können.

Ein Hinweis vorweg: Einmal im Jahr feiern wir ein Tauffest im Grünen. 2018 wird es am 1. Juli sein.

 

Was die Taufe bedeutet

In der Taufe wird einem Menschen die Liebe und der Segen Gottes zugesagt. Zugleich wird der Täufling in die Gemeinschaft der Christinnen und Christen aufgenommen. Meist werden die Kinder im ersten Lebensjahr getauft, aber eine Taufe ist auch später möglich. Drei Hände voll Wasser gießt die Pastorin dem Täufling über den Kopf. Dazu spricht sie: „Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Symbole

Das Wasser

Wasser bedeutet Leben. Wasser ist aber auch lebensgefährlich. Der Täufling erfährt symbolisch, was Jesus Christus durchlebt hat: Tod und Auferstehung. Ebenso taucht der Täufling als ein neuer Mensch in einem neuen Leben auf. Mit der Taufe ist ein neuer Anfang gesetzt, der für das Kind eine lebenslange Bedeutung hat.

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Das Licht

Das Licht ist das zweite wichtige Symbol der christlichen Taufe. Es erinnert an das Jesuswort: "Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird Weg und Orientierung im Leben haben." (Johannes-Evangelium 8, Vers 12). Daher ist die Taufkerze so wichtig. Sie erzählt von diesem Tag und erinnert an Gottes Zusagen. Patin und Pate können sie schenken, gestalten und am Tauftag immer wieder zusammen mit dem Täufling.

Taufe

Das Taufkleid

Ein schöner christlicher Brauch ist es, dem Neugetauften ein weißes Gewand als Symbol des Neubeginns, der Reinheit und des ewigen Lebens anzuziehen. In manchen Familien gibt es ein solches Taufkleid schon durch mehrere Generationen hindurch. Eine Verpflichtung zu einem Taufkleid gibt es aber nicht.

Für Eltern

Sie haben sich entschieden, Ihr Kind taufen zu lassen. Herzlichen Glückwunsch!

Wenden Sie sich jetzt an Ihre Gemeinde und vereinbaren Sie Termine: für die Taufe und das vorbereitende Gespräch.


Das Taufgespräch

Das Taufgespräch dreht sich um die Geburt, Ihre Tochter oder Ihren Sohn, die neue Situation in der Familie und was Gott mit dem allen zu tun hat. Ihre Fragen an die Kirche, zur Taufe und zum Glauben haben hier ihren Platz. Sie besprechen auch den Ablauf des Gottesdienstes. Hier wird auch zur Sprache kommen, was Sie selber für Ideen für die Taufe Ihres Kindes haben und wie Sie mitwirken können.

Der Pfarrer oder die Pfarrerin wird sie bitten, einen Taufspruch auszuwählen. Dies ist ein Vers aus der Bibel, der das Kind ein Leben lang begleiten kann. Bei der Auswahl kann Ihnen der Pfarrer und die Pfarrerin helfen. Unter Taufspruch.de können Sie sich aber auch selbst schon einmal umschauen.

Für die formalen Fragen brauchen Sie die Geburtsurkunde des Kindes. Die Standesämter stellen bei Geburten in der Regel eine Bescheinigung "für religiöse Zwecke" aus.

Der Taufgottesdienst

Im ersten Teil steht der Taufspruch im Mittelpunkt.

Im zweiten Teil wird die Taufhandlung vollzogen. Sie beginnt mit den Fragen an die Eltern und Patinnen oder Paten: Werden Sie dem Kind von der Liebe Gottes erzählen, für es beten, ihm den christlichen Glauben und das Leben in der Gemeinde nahebringen?

Nach dem Glaubensbekenntnis beginnt die eigentliche Taufe mit Wasser, Handauflegung, Segen. Immer spielt dabei die Taufkerze eine Rolle.

Dann betet die Gemeinde für den Getauften, die Familie und für andere Anliegen. Mit dem Segen für die ganze Tauffamilie endet die Taufhandlung und der Gottesdienst nimmt seinen weiteren Verlauf.

Für Paten

Die Eltern haben Sie gefragt, ob Sie ihrem Kind als Pate zur Seite stehen werden möchten? Das ist ein großer Vertrauensbeweis! Mit der Taufe wird der Grundstein für eine besondere Beziehung gelegt, die im besten Fall ein Leben lang hält.

Zusammen mit den Eltern kümmern Sie sich darum, dass das Kind etwas vom christlichen Glauben erfährt: Sie nehmen seine religiösen Fragen ernst und suchen mit ihm gemeinsam nach Antworten und Wegen zu Gott.


Pate ist eine Abkürzung des lateinisches Wortes „Pater spiritualis“, was „geistlicher Vater“ bedeutet. Evangelische Paten müssen mindestens 14 Jahre alt und konfirmiert sein.

Was brauchen Sie, um Pate zu werden?

Wenn Sie nicht zur örtlichen Gemeinde gehören, müssen Sie vor der Taufe Ihre Kirchenmitgliedschaft mit einer Patenbescheinigung nachweisen. Diese stellt das Pfarrbüro Ihrer Gemeinde aus.

Es empfiehlt sich, diese ein paar Wochen vor dem Tauftermin zu beantragen.

Und das Geschenk?

Das kann eine Kinderbibel sein. Oder die selbstgestaltete Taufkerze. Oder, wie in manchen Familien üblich, eine erste Geldanlage, zum Beispiel ein Sparbuch. Auch ein Taufkettchen mit Name und Taufdatum oder ein Besteck sind beliebt.

Fragen Sie die Eltern, was sie sich vorstellen. Aber es sollte auch ein Geschenk sein, das Ihnen selbst Freude macht.

Wann endet das  Patenamt?

Das Patenamt endet mit der Konfirmation und dem „Ja“ des Jugendlichen zu seiner Taufe. Oft besteht aber zwischen Patenkind und Pate das ganze Leben lang ein Vertrauensverhältnis. Tritt ein Pate oder eine Patin aus der Kirche aus, ruht das Patenamt.

 

 

Fragen zur Taufe - Kurz gefasst


     
Quelle: Henkes
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