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Konfirmation - ein „Ja“ zur Taufe

Was Konfirmation bedeutet

Die Eltern haben (meist vor Jahren) entschieden, ihr Kind taufen zu lassen. Mit der Anmeldung zum Konfirmandenunterricht lösen sie das Taufversprechen ein, dem Kind „durch Wort und Beispiel zu helfen, Gott und die Menschen zu lieben“. Denn nun informieren und orientieren sich die Jugendlichen etwa ein Jahr lang im „Konfi-Unterricht" über die Fragen des Lebens, des Glaubens und der Kirche. Sie erfahren, was es heißt, als Christ oder Christin zu leben. Sie machen sich gemeinsam auf den Weg, nach dem zu suchen und zu fragen, was sie im Leben trägt.

Mit der Konfirmation bestätigen die Jugendlichen diese Entscheidung und sagen Ja zum christlichen Glauben und zu Gottes Zusage zu ihnen. Das lateinische Wort "confirmare" heißt dann auch so viel wie „bestärken“, „bestätigen“, „befestigen“.

Auch ungetaufte Jugendliche können am Unterricht teilnehmen. In den Wochen vor der Taufe feiert dann die ganze Gruppe mit der Gemeinde ein Tauffest, wenn sich die oder der Jugendliche für die Taufe entscheidet.

Konfirmation - erwachsen werden

Die Konfirmation hat eine lange, fast 500jährige Geschichte. Im Zusammenhang mit der Reformation wurde die Frage nach der persönlichen Entscheidung zum Glauben gestellt. Um sich aber entscheiden zu können, muß man durch Unterricht und Studium sich informieren können. Die Konfirmation – genauer: der Konfirmandenunterricht - war erfunden.

Zeitlich wurde die Konfirmation am Übergang zum Erwachsenenalter angesiedelt. Noch vor 50 Jahren, als die Schule mit Ostern abschloß, begann für viele nach der Konfirmation die Lehre.

Heute geht es in der Konfirmandenzeit auch darum, die Jugendlichen in einer wichtigen Zeit ihrer Entwicklung zu begleiten. Dem entspricht, dass sie mit der Konfirmation kirchliche Rechte zugesprochen bekommen und – da sie dann oft 14 Jahre alt sind – ihre Religionsmündigkeit bewußt gestalten können.

Für Konfirmanden

Konfirmandenzeit

Hier geht es um dich! Manches wirst du lernen müssen, Gottesdienste werden besucht und mitgestaltet, Ausflüge und Aktionen gemeinsam erlebt. Aber viel mehr als das wollen wir dich kennenlernen und auf deine Fragen antworten und deine Meinungen hören und diskutieren. Wir begleiten dich in diesem Jahr und gestalten mit dir das Fest der Konfirmation als einen Übergang ins Erwachsensein.

Wann anmelden?

Die meisten Jugendlichen sind 13 bis 14 Jahre alt wenn sie sich konfirmieren lassen. Meistens haben sie sich in der siebten Klasse vor den Sommerferien angemeldet. Genaue Infos dazu gibt es in den jeweiligen Gemeindebüros oder Gemeindebriefen. In der Regel schreiben wir dich aber auch persönlich an, wenn du im „richtigen Alter“ bist. In Villingen haben wir unterschiedliche Konfirmandenmodelle. Informiere dich, welches zu deiner Freizeitgestaltung am besten passt.

Gottesdienstbesuche

Sie gehören dazu – wenn auch nicht jeden Sonntag. Hier haben die Gemeinden unterschiedliche Erwartungen an die Konfirmandinnen und Konfirmanden. Aber wer noch nicht so oft dort war, für den ist so ein Gottesdienst vielleicht etwas fremd. Aber keine Sorge, mit der Zeit ist man bald vertraut mit der Liturgie und den Liedern. Manchmal bieten wir auch Gottesdienste extra für Jugendliche an – eine besondere Gelegenheit, Kirche mal von einer anderen Seite kennenzulernen.

Lernen

Im Konfirmandenunterricht lernt Ihr „das Handwerkszeug“ eines Christen oder einer Christin, wie zum Beispiel das Vaterunser, das Glaubensbekenntnis oder die Zehn Gebote. Ganz allgemein geht es darum, dass ihr vertraut werdet mit dem kirchlichen Leben in Gottesdienst und Alltag und mit der biblischen Botschaft. Ihr habt die Chance für Euch herauszufinden, was es bedeutet, getauft zu sein und an Jesus Christus zu glauben. Es geht um dich und deinen Glauben. Konfirmandenunterricht ist aber keine Schule und auch kein Zwang. Ihr entscheidet euch freiwillig, ob ihr mitmachen wollt oder nicht. Und wenn ihr mitmacht, dann freuen wir uns auf eure Bereitschaft und Motivation.

Der Konfirmationstag

Der feierliche Gottesdienst mit seinem Segen ist das Eigentliche. Gott will dich begleitet durch dein Leben und lädt dich ein, ihm einen Platz in deinem Herzen einzuräumen. Eine tolle Erfahrung, die da auf dich wartet.

Für Eltern

Ihr Kind möchte sich gern konfirmieren lassen

Für eine Anmeldung ist das Pfarrbüro zuständig. Es muss nicht unbedingt die eigene Gemeinde sein, in der der Unterricht besucht wird und/oder die Konfirmation mitgefeiert wird. Aber es lohnt sich sicher, dort zuerst einmal hereinzuschauen. Allgemein ist es aber innerhalb der Villinger Stadtgemeinden durchaus möglich, in einer anderen Gemeinde mit zu machen. Im Pfarrbüro können Sie Ihre Fragen stellen, beispielsweise, wann der Konfirmationsunterricht beginnt, ob es eine Konfi-Freizeit gibt oder was sie sonst noch wissen möchten.

Zur Deckung von Unkosten (Verpflegung, Beitrag zur Konfirmandenfreizeit, etc.) wird ein gewisser Beitrag erhoben. Das sollte Sie aber nicht erschrecken. Wenn es finanzielle Engpässe geben sollte, können Sie sich vertrauensvoll an die Pfarrerin oder den Pfarrer wenden, so dass daran nicht die Teilnahem am Konfirmandenjahrgang scheitern wird.

Auch wenn Sie nicht in der Kirche sind, kann sich Ihr Kind konfirmieren lassen. Ist Ihr Kind noch nicht getauft, kann dies vor der Konfirmation nachgeholt werden.

Mit der Konfirmation bekommt der Jugendlich das Recht zugesprochen, Pate zu werden und sich voll ins Leben der Gemeinde einzubringen, zum Beispiel zu wählen und Ehrenämter zu übernehmen. Die Jugendlichen gelten dann innerhalb der Kirche als Erwachsene und dürfen in Glaubensdingen selbst (mit-)entscheiden.

Das erste Fest nach einer Trennung

Oft ist die Konfirmation das erste Familienfest nach einer Trennung der Eltern, bei dem die komplette Verwandtschaft anwesend ist. Für Alleinerziehende manchmal nicht ganz einfach: Denn die Erwartungen sind hoch und die Wünsche des Konfirmanden wollen berücksichtigt werden, der sich verständlicherweise Mama und Papa an seine Seite wünscht.

Es gilt neue Wege der Gestaltung des Festes zu finden. Zur Entspannung trägt sicherlich bei, für das Fest einen neutralen Ort zu wählen - wenn es finanziell drin ist, ein schönes Restaurant oder einen Gemeindesaal.

Auch eine gute Freundin oder einen guten Freund an der Seite zu haben, hat sich bewährt. Und die Paten spielen eine wichtige Rolle: Sie können gegebenenfalls vermitteln und Sie und Ihr Kind unterstützen.

 

Quelle: Henkes
Quelle: Henkes
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Quelle: Henkes
 
 
 
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